Was ist Chiropraktik und woher kommt sie?

Der Begriff kommt aus dem griechischen und bedeutet „mit der Hand behandeln“.

DD PalmerChiropraktik wurde von D.D. Palmer 1895 in Davenport, Iowa, USA entwickelt. Seit dieser Zeit entwickelte sich Chiropraktik zur größten Sparte der Naturheilkunde. Die Chiropraktik stellt heute eine eigenständige wissenschaftliche Disziplin dar, die sich mit manuellen Behandlungsmethoden und der Therapie sowie der Prophylaxe von reversiblen Funktionsstörungen des Bewegungsapparates und des Nervensystems befasst.

Die Chiropraktik befasst sich mit der Beziehung zwischen Struktur (Wirbelsäule) und Funktion (Nervensystem) des menschlichen Körpers, soweit sie die Wiederherstellung und Erhaltung von Gesundheit zu beeinflussen vermag.

Die Chiropraktik ist eine ganzheitliche Methode, die auf den Selbstheilungskräften des Körpers aufbaut, und die Ursachen der Störungen behebt, statt sich ausschließlich mit den Symptomen zu befassen.

Dabei wird völlig auf chirurgische Eingriffe verzichtet und somit wird die Funktion des Nervensystems normalisiert und gestärkt. Oftmals stellt sich der Erfolg schon nach wenigen Adjustments ein.

Der Chiropraktor

Ein Chiropraktor ist ein Absolvent eines chiropraktischen Hochschulstudiums an einer Universität im Ausland mit einem Doktoratsabschluss. Ein Chiropraktor wird orthopädisch, neurologisch schwerpunktmäßig ausgebildet und vermag Röntgenbilder fachlich korrekt zu interpretieren. Er/ sie verfügt über eine spezielle manuelle und technische Ausbildung zur Untersuchung und Behandlung des gesamten Bewegungsapparates. Ein Chiropraktor verfügt über ein fundiertes Wissen der menschlichen Neurologie und Biomechanik und hat großes Verständnis für die vielen anderen Probleme, die von neuromuskulären Funktionsstörungen ausgehen können.

Die Universitätsausbildung umfasst 4822 Stunden und inkludiert klinische Erfahrung in Theorie und Praxis.